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Empfohlene Outlinks 28/09/09
Empfohlene Outlinks 25/09/09
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Google Sidewiki: Und nicht alle so YEAHH!
Diese Woche hat Google eine diskussionswürdige Erweiterung seiner Toolbar mit dem Namen Sidewiki vorgestellt. Die neue Funktion ermöglicht es Internetseiten, in einem durch Sidewiki bereitgestellten Feld im Browserfenster, zu kommentieren. Klingt im Ansatz typisch Google, ist es aber bei genauerem Hinsehen nicht unbedingt und wird im Netz bereits heiß diskutiert.
Doch was ist Sidewiki eigentlich? Im GoogleWatchBlog wird der neue Dienst folgendermaßen beschrieben:
"Mit Hilfe von Sidewiki können Nutzer Wissen und Erfahrung mit Nutzern aus der ganzen Welt austauschen. Sie können Kommentare schreiben, Erkenntnisse mitteilen und zusätzliche Informationen beim Besuch von verschiedenen Webseiten austauschen."
Klingt also durchaus nach einem nützlichem Tool, dass auf Kooperationen und der Weisheit der Massen beruht und dem Internetnutzer in googletypischer Art wieder ein bisschen mehr Macht und Mitbestimmung im Internet einräumt. Dass so etwas sinnvoll und hilfreich sein kann ist wohl unbestritten, wie auch das Einführungsvideo von Google zeigt:
Warum aber ist Sidewiki nun so untypisch für Google, wenn es doch nur ein weiteres Tool ist, mit dem sich Nutzer untereinander über Webseiten informieren und austauschen können? Mindestens drei zentrale Kritikpunkte fallen hier ins Auge:
1. Google etabliert mit Sidewiki ein Meta-Internet. Ein Netz über dem und über das Netz. Das Sidewiki und somit Google tritt inhaltlich in Konkurrenz mit bestehenden Webseiten. Google greift damit seine eigene "Stromversorgung" an.
2. Kommentare und Diskussionen werden von den Seiten, über die gesprochen wird, ins Google-Universum verlegt. Dies sollte besonders Blogger beunruhigen, da die Diskussion und Kommentarfunktion den wesentlichen Reiz eines Blogs ausmachen. Von Google bisher nicht gekannte Hierarchiemuster drängen sich auf, die versuchen die Interaktivität des Web 2.0 zu zentralisieren.
3. Der Service ist nur Nutzern mit der Google Toolbar und einem Google Account zugänglich. Ein klarer Versuch Googles seine ohnehin mächtige Stellung weiter auszubauen und zu festigen.
FAZIT
Ich bin ein bekundender Fan von Google. Ich schätze die Services, die es mir kostenlos zur Verfügung stellt und teile den kooperativen Grundansatz der Google-Philosophie. Gerade erst habe ich "What Would Google Do?" von Jeff Jarvis verschlungen und darin viel Inspiration und Ideen gefunden. Ich bin gerne bereit in meinem Blog GoogleAds zu platzieren und Google viele meiner Daten zur Verfügung zu stellen. Als Gegenleistung bekomme ich dafür unzählige Services, die mir das Leben im Netz vereinfachen und für die ich keinen Cent ausgeben muss. Trotzdem hinterlässt Sidewiki einen schalen Beigeschmack. Google legt seine Arme ungewohnt vereinnahmend um den User. Hat es etwa den Glauben in uns verloren und strebt jetzt nach der vollständigen Kontrolle? Ich glaube nicht. Irgendwie passt das nicht zu Google.
Nachfolgend könnt ihr den Artikel übrigens noch ganz old-school kommentieren...
Nachfolgend könnt ihr den Artikel übrigens noch ganz old-school kommentieren...
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Empfohlene Outlinks 22/09/09
- Doris Doppler gibt 8 Tipps für erfolgreiche Web-Texte
- Ross Dawson entwickelt ein sehenswertes Social Media Strategy Framework
- SocialNetworkStrategien bloggt über Etsy als Beispiel für gelungenes Crowdsourcing
- Die Blogpiloten mit einem Artikel über den "Einfluss" als Kernelement der Medien
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Ein Männlein liegt im Walde...
Bin nun schon mehrfach auf das nachfolgende Video gestoßen und finde es mal ziemlich schräg. Irgendwie rätselhaft das Ganze mit dem Kindergesang und dem toten, blutüberströmten Mann im Wald. Ich vermute es steckt ein virales Konzept zu einer Anzeigenkampagne dahinter, allerdings hab ich keinen Plan für was eigentlich geworben wird. Ist ja irgendwie auch nicht gerade ne verkaufsfördernde Stimmung die da erzeugt wird. Ich vermute ja fast eine Menschenrechtsorganisation oder sowas dahinter. Weiß jemand mehr? Sachdienliche Hinweise werden gern entgegen genommen.
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Empfohlene Outlinks 18/09/09
- Future of Web Strategy bloggt über das richtige Timing beim veröffentlichen von Nachrichten
- Der Krawattentraeger verlinkt zu 12 lesenswerten Artikeln für den Social Media Einsatz in Unternehmen
- PR-Professional interviewt "brand eins"-Journalist Jens Bergmann
- Spreadshirt sucht qualifizierte Social Media Profis als "Social Media Ambassador"
- Das Smashing Magazine widmed der Gestaltung von Twitter-Backgrounds einen Beitrag
- Don Tapscott mit eigenem Channel bei blip.tv
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Bemerkenswerte PR/Marketing Aktion von Flyertaxi mit Mehrwert für Blogger
Heute Nachmittag bin ich bei Twitter über eine schöne Marketing-Aktion von flyertaxi.de gestoßen. Die schenken bis zum 30. September jedem Blogger, der über Sie berichtet, 1000 Visitenkarten. Auf der Flyertaxi-Seite liest sich das folgendermaßen:
Schreibe bis zum 30. September 2009 einen Blogbeitrag im Rahmen dieser Aktion über Flyertaxi.de auf Deinem eigenen Blog, setze einen Link zur Startseite oder auf die Unterseite der Visitenkarten und sichere Dir 1.000 hochwertige Visitenkarten im Design Deiner Wahl. [weiterlesen]
Während ich das hier schreibe mache ich mir also schon Gedanken über das Design meiner neuen Visitenkarten und freue mich über 46,17 EUR, die ich nicht dafür ausgegeben habe. Sowas ist mir mit großem Vergnügen einen Link wert. Natürlich in erster Linie weil ich mich über die Karten freue, aber auch weil ich die Marketing-Aktion gelungen finde. Hoffentlich finden die Karten am Ende tatsächlich den Weg zu mir. Ich halte euch auf dem Laufenden.
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Empfohlene Outlinks 17/09/09
- Prezi.com erklärt die 5 wichtigsten SEO-Regeln in einer gut gemachten Presentation
- Web-Ideas.de über das erfolgreiche Zusammenspiel von Social Media und Newsletter
- InterAwesome.com stellt eine Liste von 9 Büchern Rund um das Thema Social Media und Web 2.0 vor
- DrWeb.de mit einer umfangreichen Vorstellung von Twitter-Tools. Besonders auch interessant für die professionelle Anwendung in Unternehmen
- Website Marketing startet Serie über Wege des Zuhörens im Web
- Der Backslash-Blog mit PR-Tipps zum Web- und Blogmonitoring
- Der Blog von Entrepreneur beleuchtet 10 Social Media Mythen
- Nochmal DrWeb: Pubsubhubhub oder wie man Feeds zum Kunden pushed
- TechXav.com weiß 10 Dinge über Twitter, die die meisten NICHT wissen
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Empfohlene Outlinks 16/09/09
- Crowd Fusion - der Social Web Alleskönner: Blog, Wiki, Widgets und Tools in einem einzigen CMS
- MedialDigital Interview mit dem "Was würde Google tun?"-Autor Jeff Jarvis zum Einsatz neuer Technologien im Journalismus
- Bernet PR erstellt Leitfaden für Corporate Twittering
- PR-Doktor erklärt in 5 Schritten den Start ins Web 2.0
- Basic Thinking berichtet über VoIP für Facebook
- KadekMedien über Kommunikationsstrategien im Online-Marketing
- Glen Gilmore gibt 47 Twitter Tipps
- Evan Carmichaels Top 50 Social Media Blogs 2009
- Best of the Web stellt 1000 Twitter Apps vor
- Rolotec zum Scheitern von Corporate Blogs
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Did you know 4.0
Die Fortsetzung eines Klassikers. Im Blog von Karl Fisch findet ihr die Vorgänger und weitere Videos.
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Marketing Online WebKongress 15.&16. September 2009
Bereits heute gab es schon einige sehr interessante Webinare beim Marketing Online WebKongress, so dass ich hier kurz darauf verweisen will. Morgen geht es ab 9.30 Uhr weiter, unter anderem mit den Themen Suchmaschinenoptimierung, eMail-Marketing und das Social Web, Twitter Marketing und Google Analytics. Reinklicken lohnt sich auf jeden Fall.
Wochenrückblick und Linkliste
Nachdem es hier die letzten Tage etwas ruhig geworden war, möchte ich mir einen kurzen Wochenrückblick nicht nehmen lassen. Mein Wort zum Montag wenn man so will.
Natürlich kommen wir an dieser Stelle nicht am heiß diskutierten Internet-Manifest vorbei. Die Veröffentlichung hat ja quer durch alle Medien einen ordentlichen Buzz erzeugt und das ist für mich das erfreulichste an dem "Papier". Denn neben der Kritik an dem für viele Netzbewohner eher flachen Text, hat das Manifest vor allem demonstriert, wie gut das Prinzip der Hyperdistribution durch soziale Netzwerke bereits funktioniert. Binnen weniger Stunden nach der Veröffentlichung war im gesamten Netz eine breite Diskussion über Pro und Kontra der Thesen und besonders auch dem Selbstverständnis ihrer Herausgeber entstanden, die in den Folgetagen auch internationale Wellen bis in die Printmedien schlug. Eine interessante und meiner Meinung nach lesenswerte Einschätzung zu den vielfältigen Reaktionen, veröffentlichte gestern Stefan Niggermeier in seinem Blog.
Da es sich passend zum Thema angeboten hat, habe ich auch das legendäre Cluetrain Manifest nochmal aus den Tiefen des Netzes hervorgekramt. Meiner Meinung nach immer noch eine Pflichtlektüre, für jeden der verstehen will, wie das Web 2.0 gestrickt ist.
Ein weiteres Highlight der letzten Woche war der Start von Monopoly City Streets. Natürlich waren die Server schon unmittelbar nach dem Start des Spiel am Mittwoch Nachmittag hoffnungslos überlastet und von spielen konnte keine Rede sein. Inzwischen läuft aber alles flüssig und es wird langsam schwer, noch freie Straßen zu finden. Nachdem ich mir als Wahl-Hamburger gleich die Davidstraße auf dem Kiez sichern konnte, ist die Verlockung ins virtuelle Rotlichtgewerbe einzusteigen natürlich hoch. Bin gespannt wie sich das entwickelt. City Streets ist auf jeden Fall eine unbedingte Empfehlung.
Abschließend noch einige interessante Links aus der letzten Woche:
Natürlich kommen wir an dieser Stelle nicht am heiß diskutierten Internet-Manifest vorbei. Die Veröffentlichung hat ja quer durch alle Medien einen ordentlichen Buzz erzeugt und das ist für mich das erfreulichste an dem "Papier". Denn neben der Kritik an dem für viele Netzbewohner eher flachen Text, hat das Manifest vor allem demonstriert, wie gut das Prinzip der Hyperdistribution durch soziale Netzwerke bereits funktioniert. Binnen weniger Stunden nach der Veröffentlichung war im gesamten Netz eine breite Diskussion über Pro und Kontra der Thesen und besonders auch dem Selbstverständnis ihrer Herausgeber entstanden, die in den Folgetagen auch internationale Wellen bis in die Printmedien schlug. Eine interessante und meiner Meinung nach lesenswerte Einschätzung zu den vielfältigen Reaktionen, veröffentlichte gestern Stefan Niggermeier in seinem Blog.
Da es sich passend zum Thema angeboten hat, habe ich auch das legendäre Cluetrain Manifest nochmal aus den Tiefen des Netzes hervorgekramt. Meiner Meinung nach immer noch eine Pflichtlektüre, für jeden der verstehen will, wie das Web 2.0 gestrickt ist.
Ein weiteres Highlight der letzten Woche war der Start von Monopoly City Streets. Natürlich waren die Server schon unmittelbar nach dem Start des Spiel am Mittwoch Nachmittag hoffnungslos überlastet und von spielen konnte keine Rede sein. Inzwischen läuft aber alles flüssig und es wird langsam schwer, noch freie Straßen zu finden. Nachdem ich mir als Wahl-Hamburger gleich die Davidstraße auf dem Kiez sichern konnte, ist die Verlockung ins virtuelle Rotlichtgewerbe einzusteigen natürlich hoch. Bin gespannt wie sich das entwickelt. City Streets ist auf jeden Fall eine unbedingte Empfehlung.
Abschließend noch einige interessante Links aus der letzten Woche:
- Ein Podcast von Social Media Preview mit dem Titel "Pressesprecher 2.0 - Unternehmenskommunikation in Zeiten der Social Media"
- Font aus der eigenen Handschrift mit Font Capture
- Beitrag zum Phänomen der Hyperdistribution im Web 2.0
Monopoly City Streets. Morgen geht´s los
Ab morgen startet die Online-Variante des Spiele-Klassikers Monopoly. Das Besondere an Monopoly City Streets: Als Spielbrett dient Google Maps. Geniale Idee wie ich finde. BLEAF wird natürlich am Start sein und hat auch schon ein paar exklusive Grundstücke ins Visier genommen.
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Das Internet Manifest. Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen.
1. Das Internet ist anders.
Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln - das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.
2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.
2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.
Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt - zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.
3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.
3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.
Für die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt gehören Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. Sie sind so selbstverständlich wie Telefon oder Fernsehen. Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.
4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar.
4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar.
Die offene Architektur des Internet bildet das informationstechnische Grundgesetz einer digital kommunizierenden Gesellschaft und damit des Journalismus. Sie darf nicht zum Schutz der wirtschaftlichen oder politischen Einzelinteressen verändert werden, die sich oft hinter vermeintlichen Allgemeininteressen verbergen. Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.
5. Das Internet ist der Sieg der Information.
5. Das Internet ist der Sieg der Information.
Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.
6. Das Internet verändert verbessert den Journalismus.
6. Das Internet verändert verbessert den Journalismus.
Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.
7. Das Netz verlangt Vernetzung.
7. Das Netz verlangt Vernetzung.
Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schließt sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch für die Online-Auftritte klassischer Medienhäuser.
8. Links lohnen, Zitate zieren.
8. Links lohnen, Zitate zieren.
Suchmaschinen und Aggregatoren fördern den Qualitätsjournalismus: Sie erhöhen langfristig die Auffindbarkeit von herausragenden Inhalten und sind so integraler Teil der neuen, vernetzten Öffentlichkeit. Referenzen durch Verlinkungen und Zitate – auch und gerade ohne Absprache oder gar Entlohnung des Urhebers – ermöglichen überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses und sind unbedingt schützenswert.
9. Das Internet ist der neue Ort für den politschen Diskurs.
9. Das Internet ist der neue Ort für den politschen Diskurs.
Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die Überführung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.
10. Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit.
10. Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit.
Artikel 5 des Grundgesetzes konstituiert kein Schutzrecht für Berufsstände oder technisch tradierte Geschäftsmodelle. Das Internet hebt die technologischen Grenzen zwischen Amateur und Profi auf. Deshalb muss das Privileg der Pressefreiheit für jeden gelten, der zur Erfüllung der journalistischen Aufgaben beitragen kann. Qualitativ zu unterscheiden ist nicht zwischen bezahltem und unbezahltem, sondern zwischen gutem und schlechtem Journalismus.
11. Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.
11. Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.
Es waren einst Institutionen wie die Kirche, die der Macht den Vorrang vor individueller Informiertheit gaben und bei der Erfindung des Buchdrucks vor einer Flut unüberprüfter Information warnten. Auf der anderen Seite standen Pamphletisten, Enzyklopädisten und Journalisten, die bewiesen, dass mehr Informationen zu mehr Freiheit führen - sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
12. Tradition ist kein Geschäftsmodell.
12. Tradition ist kein Geschäftsmodell.
Mit journalistischen Inhalten lässt sich im Internet Geld verdienen. Dafür gibt es bereits heute viele Beispiele. Das wettbewerbsintensive Internet erfordert aber die Anpassung der Geschäftsmodelle an die Strukturen des Netzes. Niemand sollte versuchen, sich dieser notwendigen Anpassung durch eine Politik des Bestandsschutzes zu entziehen. Journalismus braucht einen offenen Wettstreit um die besten Lösungen der Refinanzierung im Netz und den Mut, in ihre vielfältige Umsetzung zu investieren
13. Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht.
13. Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht.
Das Urheberrecht ist ein zentraler Eckpfeiler der Informationsordnung im Internet. Das Recht der Urheber, über Art und Umfang der Verbreitung ihrer Inhalte zu entscheiden, gilt auch im Netz. Dabei darf das Urheberrecht aber nicht als Hebel missbraucht werden, überholte Distributionsmechanismen abzusichern und sich neuen Vertriebs- und Lizenzmodellen zu verschließen. Eigentum verpflichtet.
14. Das Internet kennt viele Währungen.
14. Das Internet kennt viele Währungen.
Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit für Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuhörers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang gehört seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien für Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.
15. Was im Netz ist, bleibt im Netz.
15. Was im Netz ist, bleibt im Netz.
Das Internet hebt den Journalismus auf eine qualitativ neue Ebene. Online müssen Texte, Töne und Bilder nicht mehr flüchtig sein. Sie bleiben abrufbar und werden so zu einem Archiv der Zeitgeschichte. Journalismus muss die Entwicklungen der Information, ihrer Interpretation und den Irrtum mitberücksichtigen, also Fehler zugeben und transparent korrigieren.
16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität.
16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität.
Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.
17. Alle für alle.
17. Alle für alle.
Das Web stellt eine den Massenmedien des 20. Jahrhunderts überlegene Infrastruktur für den gesellschaftlichen Austausch dar: Die “Generation Wikipedia” weiß im Zweifel die Glaubwürdigkeit einer Quelle abzuschätzen, Nachrichten bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen und zu recherchieren, zu überprüfen und zu gewichten – für sich oder in der Gruppe. Journalisten mit Standesdünkel und ohne den Willen, diese Fähigkeiten zu respektieren, werden von diesen Nutzern nicht ernst genommen. Zu Recht. Das Internet macht es möglich, direkt mit den Menschen zu kommunizieren, die man einst Leser, Zuhörer oder Zuschauer nannte - und ihr Wissen zu nutzen. Nicht der besserwissende, sondern der kommunizierende und hinterfragende Journalist ist gefragt.
Internet, 07.09.2009
Internet, 07.09.2009
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The Essential Guide To Social Media
Ein interessantes eBook von Brian Solis, das ich mir die Tage genauer anschauen werde. Bis dahin hier schon Mal die Möglichkeit, es mir gleich zu tun.
The Essential Guide to Social Media
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Truly Amazing. Web 2.0 At It´s Best
Mein heutiges Web-Highlight. Ohne viele Worte. Wahnsinnig coole Idee. Zu finden auf In Bb 2.0. Unbedingt reinklicken!
"In Bb 2.0 is a collaborative music and spoken word project conceived by Darren Solomon from Science for Girls, and developed with contributions from users. The videos can be played simultaneously -- the soundtracks will work together, and the mix can be adjusted with the individual volume sliders."
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Erfolgreiche Online PR: weniger reden, mehr zuhören
Das große Thema der Agenturen und Werbetreibenden dieser Welt war in den letzten Jahren zweisfelsohne die Online-PR. Schaut man sich heute das bunte Treiben der Kampagnenschmieden an, darf muss man jedoch immer noch all zu oft fragen, wo genau zwischen Firmenprofilen in sozialen Netzwerken und Corporate Twitteraccounts der Blick aufs Ganze verloren ging.
Welchen Sinn hat all die Mühe und Zeit, die darauf verwendet wird, in Communities, Foren und Blogs plakative "Beiträge" zu platzieren, wenn das einzige Ziel dieser SPAMs eine möglichst hohe Konvertierungsrate ist. Da bleibt beim Kunden meist nicht viel mehr als ein madigen Beigeschmack. Und mit Googles AdSense ist die Konkurrenz mit Sicherheit nicht weit, ganz ohne Heuchelei. So funktioniert das einach nicht. Wer im Web erfolgreich PR machen will muss vor allem eines: ZUHÖREN!
Die Einbahnstraßenkommunikationplanungsanstalten vieler Unternehmen könnten sich doch zur Abwechslung mal Fragen, warum im neuen Web alle von SOCIAL Media sprechen. PR im Internet ist nicht sinnvoll nur weil es gerade alle tun. Es sollte nicht darum gehen, bereits bekannte Slogans und Plakate einfach nur in einem weiteren Medium zu platzieren. Dafür ist Online-PR zu aufwendig. Mehrwert schafft man, wenn man die eigenen Kunden zum Verbündeten macht. Das Schlüsselwort hier heißt Dialog. Denn reden ist Werbung, zuhören ist Online-PR.
Als kleinen Leckerbissen dazu das nachfolgende Video. Die entscheidenden Punkte für erfolgreiche PR-Arbeit im Web werden kurz, prägnant und beeindruckend einfach auf den Punkt gebracht. Ist doch alles irgendie gar nicht so anders, oder?
Online PR is all about Community from RealWire on Vimeo.
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